Chansons de Paris

Französische und deutsche Klassiker

Ein literarischer Abend


Chansons de Paris: F
ranzösische Klassiker

Ein literarischer Abend

Die hannoversche Sängerin Julia Kokke ist durch ihre authentischen und einfühlsamen Interpretationen auf vielen Kleinkunst- und Kulturbühnen in ganz Deutschland bekannt. Sie entführt ihr Publikum in die Welt des Chansons und hat das Schönste zusammengestellt, was Frankreich musikalisch zu bieten hat. Klassiker von Édith Piaf, Juliette Gréco, Charles Aznavour und Yves Montant lassen die Herzen aller Freunde des französischen Chansons höher schlagen. Außerdem widmet sich die Interpretin den großen Hits der sechziger Jahre von Serge Gainsbourg, Jacques Brèl, Michel Legrand, Henri Salvador und Claude Nougaro. Julia Kokke singt teils auf Französisch und teils in deutscher Übersetzung, sodass man immer versteht, worum es geht.

Zu Jacques Brèls Amsterdam hat z.B. Klaus Hoffmann einen Text geschrieben: „Heute Nacht, Amsterdam, haben Seeleute schon sehr viel Fischfett am Hemd nach der dritten Portion. Ja und wenn ein Gebiss einen Heilbutt zerreißt, denkt der Junge nur dran, dass sein Mädchen ihn beißt.“ Hildegard Knef steuert eine typisch lakonische Version des Chanson-Klassikers Sous le ciel de Paris bei: „Die Lieder von damals, so einfach sie waren, ertranken vor Jahren im Lärm des Verkehrs. Und auch das einst berühmte […] Flair gibt es kaum mehr.

Diese Sprachkunst inspirierte auch Julia Kokke dazu, die Poesie französischer Chansons ins Deutsche zu übertragen. In eigenen Texten und Geschichten setzt sich die studierte Sprach- und Literatur-wissenschaftlerin auf unterhaltsame Weise mit Wort und Musik auseinander. Accordéon von Serge Gainsbourg übersetzt sie so: „Sein einz’ger Freund, Ihr seht es schon: Sein Akkordeon. Dieses Ding hält ihn am Leben, also lasst uns etwas geben, nicht dem Clochard, mais non, mais non: dem Akkordeon.“

Flyer: CHANSONS DE PARIS 2019 Julia Kokke

Formate:

Dieses Programm ist eine Mischung aus Gesang, Moderation und Spielszenen mit Requisiten. Es wird im Duo aufgeführt und besteht aus der Sängerin und ihrem Showpartner. Die Künstler treten ausschließlich in eleganten Originalkostümen der 50-70er Jahre auf. Die Show ist als zweistündiges Konzert konzipiert. Möglich sind auch mehrere Blöcke, die eine längere Veranstaltung begleiten. In den Pausen wird thematisch passend Instrumentalmusik im Stil der Zeit gespielt. In der Regel kann ein leistungsstarkes Soundsystem (PA) gestellt werden und es ist kein Tontechniker notwendig. Ausgenommen davon sind Stadtfeste und andere Großveranstaltungen.

 

Repertoire:

Accordéon (Serge Gainsbourg) // Amsterdam (Jacques Brèl) // Les Champs Elysées (Joe Dassin) // Comme d’habitude (Claude François) // Et maintenant (Gilbert Bécaud) // For me, formidable (Charles Aznavour) // Für mich soll’s rote Rosen regnen (Hildegard Knef) // Hymne à l’amour (Édith Piaf) // Ich glaub ne Dame wird ich nie (Hildegard Knef) // Jardin d’hiver (Henri Salvador) // L’important c’est la rose (Gilbert Bécaud) // La bicyclette (Yves Montant) // La Bohème (Charles Aznavour) // La Javanaise (Serge Gainsbourg) // La mer (Charles Trenet) // La vie en rose (Édith Piaf) // Le temps des fleurs (Dalida) // Les parapluies de Cherbourg (Michel Legrand) // Die Moritat von Mackie Messer (Bertold Brecht) // Milord (Édith Piaf) // Non, je ne regrette rien (Édith Piaf) // Padam, padam (Édith Piaf) // Paroles, Paroles (Dalida) // Sous le ciel de Paris (Juliette Gréco) // Toulouse (Claude Nougaro) // Trois petites notes de musique (Yves Montant) // Un homme et une femme (Francis Lai) // Le loup, la biche et le chevalier [Une chanson douce] (Henri Salvador) // Wär ich ein Buch (Daliah Lavi)